Start › Methodik & Grenzen
Keine KI-Erkennung ist zu 100 % sicher - unsere auch nicht. Wir kombinieren deshalb mehrere unabhängige Prüfverfahren, geben Ergebnisse als Wahrscheinlichkeit statt als Urteil aus und sagen offen „nicht entscheidbar“, wenn die Datenlage nicht reicht. Diese Seite erklärt, wie die Prüfung funktioniert, was die Ergebnisse bedeuten und wo die Grenzen liegen.
Jede Prüfung durchläuft mehrere unabhängige Stufen, deren Ergebnisse am Ende zu einem Gesamtbefund zusammengeführt werden:
Diese Werte kommen direkt aus unserer Datenbank und aktualisieren sich von selbst - keine Auswahl, keine geschönte Stichprobe. Sie zeigen, wie oft wir uns wie entschieden haben, nicht wie oft wir richtig lagen.
21.7 %
davon „nicht entscheidbar“
Grundlage: 152 abgeschlossene Prüfungen zwischen 24.06.2026 und 28.07.2026.
Die Zahlen sind noch klein - der Dienst ist jung, und ein Teil der Prüfungen stammt aus eigenen Tests. Behandle sie als Größenordnung, nicht als Statistik.
Eine Falsch-Positiv-Rate steht hier nicht - obwohl sie die interessanteste Zahl wäre. Wir könnten sie nur aus einem Labor-Testsatz angeben, und ein solcher Wert sagt wenig darüber, wie das Modell auf frisch komprimiertem Social-Media-Material abschneidet. Sobald wir sie auf einem unabhängigen Prüfsatz sauber messen, steht sie hier - mit Datum und Datensatz.
Die ehrliche Antwort: Es gibt keine seriöse pauschale Prozentzahl. Die Genauigkeit hängt stark vom Material ab - ein unverändertes Original lässt sich deutlich zuverlässiger einschätzen als ein mehrfach repostetes, stark komprimiertes Video. Und Fehler sind in beide Richtungen möglich: Echte Inhalte können künstlich wirken, KI-Inhalte echt.
Wir kalibrieren unsere Prüfung bewusst vorsichtig: Bevor wir einen Inhalt fälschlich als KI abstempeln, stufen wir ihn lieber als „nicht entscheidbar“ ein. Ein „wahrscheinlich“-Ergebnis ist eine begründete Wahrscheinlichkeitsaussage, kein Beweis.
„Nicht entscheidbar“ ist kein Fehler, sondern eine bewusste Entscheidung. Wenn Kompression, Länge oder Qualität keine belastbaren Signale übrig lassen, wäre jedes Verdikt geraten. Wir finden: lieber ehrlich unsicher, als jemanden zu Unrecht zu beschuldigen - in beide Richtungen.
Unsere Einschätzung ist keine gerichtsfeste Beweisführung, keine Aussage über Absichten und keine Bewertung von Personen. Sie ist eine technisch fundierte Wahrscheinlichkeitsaussage zum Material - gedacht als Grundlage für dein eigenes Urteil, bevor du etwas glaubst oder teilst.
KI-Generatoren entwickeln sich wöchentlich weiter - unsere Modelle deshalb auch. Wir trainieren regelmäßig mit neuen Generatoren und echten Alltagsaufnahmen nach und messen die Erkennung fortlaufend an frischem Material. Wenn du ein Ergebnis anders einschätzt, nutze die Abstimmung auf der Ergebnisseite - diese Rückmeldungen fließen in die Weiterentwicklung ein.
Eine pauschale Prozentzahl wäre unseriös, weil die Genauigkeit vom Material abhängt: Originale lassen sich deutlich zuverlässiger einschätzen als stark komprimierte Reposts. Deshalb geben wir Wahrscheinlichkeiten mit Vertrauensniveau aus - und enthalten uns, wenn die Datenlage nicht reicht.
Weil ehrlich unsicher besser ist als geraten. Starke Kompression, kurze Clips oder fehlende Signale machen ein belastbares Verdikt unmöglich - dann sagen wir das offen, statt eine Scheinsicherheit auszugeben. So vermeiden wir, echte Aufnahmen fälschlich als KI abzustempeln.
Nein. Das Ergebnis ist eine technisch fundierte Einschätzung mit Wahrscheinlichkeit, kein gerichtsfester Beweis. Für weitreichende Entscheidungen solltest du immer mehrere Quellen prüfen und im Zweifel Fachleute hinzuziehen.
Ja. Unsere Modelle werden laufend nachtrainiert, damit sie neue Generatoren erkennen - dieselbe Aufnahme kann mit einer neueren Modellversion anders und in der Regel genauer bewertet werden. Auch besseres Ausgangsmaterial, etwa das Original statt eines Screenshots, verbessert die Einschätzung.
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